Aktion für Baumpflanzung in Aserbaidschan

Der Präsident der Republik Aserbaidschan Ilham Aliyev und First Lady Mehriban Aliyeva haben am 6. Dezember an der Baumpflanzungsaktion in der Schamachi Region teilgenommen.

Der Minister für Ökologie und natürliche Ressourcen, Muchtar Babayev, informierte den Präsidenten und die First Lady über diese große landsweite Umwelt-Aktion.

Er teilte mit, dass anlässlich des 650-jährigen Jubiläums des großen aserbaidschanischen Dichters Imaddaddin Nasimi in 83 Städten und Regionen des Landes an einem Tag insgesamt 650.000 Bäume in 37 Arten gepflanzt werden sollen. Das Ministerium für Ökologie und natürliche Ressourcen hat eine elektronische Karte der Gebiete erstellt, wo junge Bäume gepflanzt werden. Die städtischen und regionalen Exekutivbehörden haben entsprechende Vorbereitungen getroffen. Für den Anbau von Bäumen werden die Tropfbewässerungssysteme und Bewässerungskanäle verwendet werden.

Minister Babayev teilte dem Staatschef mit, dass im Rahmen der Kampagne im Rayon Schamachi voraussichtlich 50.000 Bäume gepflanzt werden. Bei einer Aktion am Eingang der Stadt Schamachi wurden bereits 5000 Bäume gepflanzt. Unter Berücksichtigung des Reliefs dieser Region wurden hier im Wesentlichen Lebensbäume und Eldar-Kiefer (Pinus eldarica) gepflanzt. Mit Bäumen, die hier gepflanzt werden, wird die Inschrift “Nasimi 650” gebildet werden. Zusammen mit rund 300 jungen Menschen und Freiwilligen beteiligten sich an der Aktion ebenfalls die Mitglieder des Internationalen Dialogs für Umweltschutz (IDEA) und der Heydar Aliyev- Stiftung.

Präsident Ilham Aliyev und First Lady Mehriban Aliyeva pflanzten dann Bäume.

AZERTAG

Das war Donnerstag, der 5. Dezember 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte mich mit einem Video in den Feierabend verabschieden. Nein, nicht mit dem meistgesehenen Youtube-Clip des Jahres (“Wolke 10” von Mero), obwohl der schon allein wegen der Zeile “Ihre Blicke machen mich an, so wie Gucciletten” besonders wertvoll ist.

Sondern mit dem da. Das ist ein süßer Werbefilm aus Wales, hinter dem eine schöne Botschaft steckt. Nämlich in der Weihnachtszeit auch die kleinen, unabhängigen Geschäfte zu unterstützten. “Wir versuchen zu zeigen, dass wir genau so viel bieten können wie Handelsketten”, zitiert CNN den Inhaber eines Familiengeschäfts im Örtchen Rhayader, in dem das Video – übrigens für weniger als 100 Pfund – gedreht wurde.

Steinmeier schreibt Kommentar unter Rezos Kolumne

Der Youtuber Rezo hat auf seine jüngste “Zeit-Online”-Kolumne mit der Überschrift “Was soll ich in einer Partei?” eine Antwort von höchster Stelle bekommen.

Rezo hatte unter anderem geschrieben, sich gegen eine Partei zu entscheiden, könne sehr direkte und pragmatische Gründe haben, etwa, dass man nicht die dafür nötige Zeit habe. Es könne aber auch strukturelle Gründe geben, schrieb Rezo: “Parteien sind große, komplexe, träge Gebilde. Um etwas durchzusetzen oder auch nur eine Kampagne zu realisieren, muss man taktieren, Zweckbündnisse eingehen, Zugeständnisse machen, sich vielfach absichern, Hierarchien beachten, die Älteren, die sich schon zu zentralen Positionen hochgearbeitet haben, mit ins Boot holen. Kurz: Man kann nicht frei agieren.”

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nutzte die Kommentarfunktion unter dem Artikel und schrieb: “‘Frei agieren’ heißt in der Demokratie doch genau das: Andersdenkende überzeugen wollen, aber sich vielleicht auch selbst überzeugen lassen. Erkennen, dass man vieles nicht allein schafft – und deshalb Verbündete finden, Gegensätze zum Ausgleich bringen, Zugeständnisse machen.” Die Fähigkeit zum Kompromiss sei doch keine Schwäche, “sondern sie ist die Stärke der Demokratie”.

Jungen Menschen gab Steinmeier den Rat: “Engagiert Euch – ja: auf Straßen und Plätzen und im Netz. Aber bitte auch in politischen Parteien. Obwohl es anstrengend ist – nein, im Gegenteil: weil es anstrengend ist! Politik ohne Mühe ist Rechthaberei. Politik mit Mühe ist Demokratie.”

Trump: Merkel "ist wirklich eine fantastische Frau"

Auch wenn Deutschland seiner Ansicht nach zu wenig für Verteidigung ausgibt, findet US-Präsident Donald Trump Bundeskanzlerin Merkel richtig toll.  “Sie ist wirklich eine fantastische Frau”, sagte Trump  bei einem Mittagessen mit Botschaftern der im UN-Sicherheitsrat vertretenen Staaten im Weißen Haus.

Zum Auftakt des Treffens hatte Trump jene Nato-Staaten kritisiert, die nach seiner Überzeugung hinter den selbstgesteckten Nato-Zielen zurückzubleiben – ohne allerdings die betroffenen Länder zu nennen.

Der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen sorgte in der Runde im Weißen Haus für Gelächter, als er an die Adresse Trumps sagte: “Ich habe mich nur gefragt, wen Sie gemeint haben, als Sie über die Nato gesprochen haben.” Trump antwortete, das sei eine sehr interessante Konversation, die er auch “mit Angela” gehabt habe – der US-Präsident und die Kanzlerin waren am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Großbritannien zusammengekommen.

Scholz tritt bei der SPD zurück ins Glied

Er hatte sich lange Zeit Hoffnungen auf den Parteivorsitz gemacht. Doch eine Mehrheit der Mitglieder konnte Finanzminister Olaf Scholz nicht auf seine Seite ziehen. Beim Parteitag gibt er sich als fairer Verlierer, der die Einheit der Sozialdemokratie im Blick hat.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat den neuen Parteichefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans seine Unterstützung zugesagt und zugleich die Arbeit der sozialdemokratischen Ministerinnen und Minister gelobt. Beim Parteitag der SPD in Berlin gratulierte Scholz dem Duo, dem er mit der Brandenburgerin Klara Geywitz beim Mitgliederentscheid für den Vorsitz unterlegen war. “Sie werden die Unterstützung der ganzen Partei für ihre Arbeit als Parteivorsitzende bekommen”, sagte Scholz.

Ausdrücklich warb Scholz, der künftig bei der SPD kein Spitzenamt mehr bekleiden wird, für eine Geschlossenheit der Partei. “Eine starke sozialdemokratische Partei ist wichtig, denn eine Gesellschaft ohne Sozialdemokratie wäre eine andere.” Niemand anderes stehe für Fairness und Gerechtigkeit. “Das werden wir nur schaffen, wenn wir geschlossen sind.” Die Partei solle “zusammenfinden”, wie sie das bei der Kandidatenkür und der Erstellung der Position zur Bewertung der Großen Koalition getan habe.

Die Minister der Regierung hätten “Großes geleistet”, hob der Vizekanzler der Großen Koalition hervor. Als Dinge, die in der Zukunft noch erreicht werden müssten, nannte Scholz eine Entschuldung hoch verschuldeter Gemeinden. “Das ist ein Milliardenprojekt, das wir voranbringen wollen.” Auch hätten sich befristete Arbeitsverhältnisse in einer Weise ausgebreitet, die nicht mehr ertragen werden könne. “Wir wollen das im nächsten Jahr zurückdrängen”, forderte Scholz, der zudem Europa als “die große Aufgabe” herausstellte.

Philip soll Andrew zu sich zitiert haben

Offizielle Äußerungen des britischen Königshauses zu den Missbrauchsvorwürfen gegen Prinz Andrew gibt es nicht. Doch hinter den Kulissen fliegen anscheinend die Fetzen. Nun heißt es, auch Andrews Vater, der 98-jährige Prinz Philip, habe sich mit klaren Worten eingeschaltet.

Prinz Andrew zieht immer mehr Kritik aus der königlichen Familie auf sich. Nach seinem BBC-Interview, in dem er auf den Epstein-Skandal angesprochen wurde, folgten bereits Konsequenzen. Zunächst hatte seine Mutter, Queen Elizabeth II., ihn dazu aufgefordert, sein Büro im Buckingham Palast zu räumen. Dann sagte sie die Feier zu seinem 60. Geburtstag nächstes Jahr ab.