Aserbaidschan wird weiterhin seine territoriale Integrität und seine Grenzen schützen

Aserbaidschan wird weiterhin seine territoriale Integrität und unsere Grenzen schützen. Vernichtende Schläge, die dem Feind gestern Nachmittag und heute Nacht versetzt wurden, haben es erneut gezeigt. Rache unserer getöteten Soldaten wurde genommen. Ihr Blut ging nie verloren. Gleiches wird mit Gleichem vergolten werden. AZERTAC zufolge sagte dies Präsident Ilham Aliyev in seiner Rede bei einer heute im Videokonferenzformat stattgefundenen Sitzung des Sicherheitsrates.

Die armenischen Streitkräfte verstießen grob gegen das Waffenstillstandsregime und nahmen mit Einsatz der Artillerie Positionen der aserbaidschanischen Streitkräfte in Richtung des Bezirkes Tovuz entlang der Staatsgrenze zwischen Armenien und Aserbaidschan unter Beschuss.
Die Führung der aserbaidschanischen Streitkräfte Aserbaidschans ergriffen Gegenmaßnahmen, um die provozierende Attacke des Gegners zurückzuschlagen .
Aserbaidschans Streitkräfte behalten die Kontrolle über die Einsatzsituation. Der armenischen Seite ist misslungen, Stellungen der Streitkräfte Aserbaidschans einzunehmen.
Diese Worte sagte Hikmat Hajiyev, Assistent des Präsidenten der Republik Aserbaidschan, Leiter der Abteilung für Außenpolitik in der Präsidialverwaltung, in seinem Statement gegenüber AZERTAC.
Hikmat Hajiyev sagte weiters, dass der Angriff Armeniens mit Artillerie auf die Positionen der Streitkräfte Aserbaidschans entlang der armenisch-aserbaidschanischen Grenze eine Aggression, ein Akt der Gewaltanwendung und eine weitere Provokation ist.
Seitens von Aserbaidschan wurden die Truppen des staatlichen Grenzdienstes in benachbarten Abschnitten der Staatsgrenze in den Bezirken Gazakh und Tovuz eingesetzt, um Provokationen zu verhindern, die zu Spannungen an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan führen können. Im Gegenteil hat Armenien die Grenze zwischen zwei Ländern weiter militarisiert und nimmt dabei bewusst und systematisch die Zivilbevölkerung ins Visier.
Armenien verfolgt mit solcher militärischen Rücksichtslosigkeit das Ziel, die militär-politischen Organisationen, an denen es beteiligt ist, in den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan einzubeziehen und sich der Verantwortung der Besatzung und der Aggression gegen Aserbaidschan zu entziehen. Die seit fast 30 Jahren andauernde Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan und die an der Grenze verübten Provokationen verstoßen auch gegen die Rechtsdokumente der militärpolitischen Organisationen, denen Armenien angehört.
Gleichzeitig will die armenische Führung auf diese Weise vor dem Hintergrund sozial-wirtschaftlicher Probleme, die aufgrund der inkompetenten Führung der Regierung in Bekämpfung gegen die Verbreitung des Coronavirus in Armenien eskaliert sind, die Situation verschärfen und die Aufmerksamkeit von den innenpolitischen Problemen ablenken.
In grober Verletzung der UN-Charta und anderer rechtlicher internationaler Verpflichtungen hat Armenien militärische Aggression gegen Aserbaidschan durchgeführt und die aserbaidschanische Region Berg-Karabach und sieben umliegende Bezirke besetzt. Die Resolutionen 822, 853, 874 und 884 des UN-Sicherheitsrates fordern den vollständigen und bedingungslosen Abzug der armenischen Streitkräfte aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans.
Die Provokation Armeniens entlang der Grenze ist ein weiterer Beweis dafür, dass das offizielle Eriwan nicht an der Lösung des Konfliktes zwischen Armenien und Aserbaidschan auf Basis der Verhandlungen interessiert ist.
Armenien hat die provozierenden Attacken in der Zeit gestartet, in der die Weltgemeinschaft gegen COVID-19 kämpft. Dies und ständige Verletzungen des Waffenstillstandes durch Armenien beweisen, dass Armeniens Unterstützung der Initiative des UN-Generalsekretärs zu einem globalen Waffenstillstand aufgrund von COVID-19 nichts anderes als Heuchelei ist.
Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, die Besatzungspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan und seine provokativen Aktionen entlang der Grenze auf das Schärfste zu verurteilen.
Die armenische Führung trägt die volle Verantwortung für die Eskalation der Lage.

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